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Startschuss für weiteren Breitbandausbau der Schulen und des Klinikums

Dank Fördermitteln des Bundes und des Landes geht es an 18 Standorten von Schulen, Weiterbildungseinrichtungen und des Klinikums in Lemgo demnächst noch schneller durch die Weiten des Internets. Ziel der Förderung ist es, bei der Beseitigung von weißen NGA-Breitband-Flecken zu unterstützen, bei denen kein baldiger Ausbau durch private Investoren zu erwarten ist.

Die Zusage für die Förderung durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Höhe von 50% der veranschlagten Kosten von knapp 885.000 Euro kam Ende 2020 durch den Projektträger, die atene KOM GmbH. Anfang 2021 wurde dann von der Bezirksregierung Detmold eine Kofinanzierung des Bundesprogramms in Höhe von 40% bewilligt. Für die Alte Hansestadt Lemgo bleibt ein Eigenanteil von knapp 90.000 Euro.

Beim Spatenstich für die erste Baustelle war Tim Holst von der atene KOM dabei. Bürgermeister Markus Baier dankte den Fördermittelgebern und Projektbeteiligten: „In der Alten Hansestadt Lemgo sind wir mit unseren Schulgebäuden im Vergleich schon gut aufgestellt, aber trotzdem werden immer wieder große Aufgaben auf uns warten, seien es der Breitbandausbau, die Sanierung der Realschule oder der Wallschule. Dabei ist wirklich jeder Euro gut angelegt, so haben wir es auch in unseren strategischen Stadtzielen festgehalten und setzen es um. Es ist dabei wichtig, dass alle Rädchen richtig ineinandergreifen: Die infrastrukturelle Ausstattung genauso wie die Ausstattung mit Endgeräten, bei der wir in Lemgo schon weit vorne mit dabei sind, und am Ende natürlich die pädagogischen Konzepte im Unterricht.“

Josef Wegener, Leiter des Dezernates für Wirtschaftsförderung der Bezirksregierung Detmold ergänzt: „Es geht hier um ein Muss für unsere Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser. Nicht erst Corona hat gezeigt, dass wir bei der digitalen Infrastruktur endlich PS auf die Straße bringen müssen. In Ostwestfalen-Lippe sind 57 Prozent der Schulstandorte bereits gigabitfähig erschlossen, 30 Prozent sind im Ausbau, elf Prozent stehen kurz vor dem Förderbeschluss.“

Den Zuschlag für die Umsetzung erhielt die sewikom GmbH. Nachdem das Beverunger Unternehmen in den vergangenen Wochen die Vorplanungen für Technik und Trassenbau abgeschlossen hat, wurde nun mit den Tiefbauarbeiten begonnen. Den geplanten Abschluss der Arbeiten hat sewikom-Geschäftsführer Kai-Timo Wilke im Blick: „Wir sind in Lemgo nicht nur an den 18 Standorten unterwegs, sondern zeitgleich auch in den Ortschaften, um dort den Breitbandausbau voran zu bringen. Allein für die Bildungseinrichtungen und das Klinikum werden wir nun über 11 Kilometer Leerrohre und fast 26 Kilometer Glasfaser verlegen. Wir rechnen damit, dass die ersten Schulen recht schnell angeschlossen werden können und nach dem Spätsommer werden wir dann noch mal Tempo zulegen, wenn die Arbeiten in den Ortsteilen abgeschlossen sind.“

Am Ende gibt es für die Schulen, Bildungseinrichtungen und das Klinikum hochleistungsfähige NGA-Breitbandanschlüsse (FTTB) mit zuverlässigen Bandbreiten von mindestens 1 Gbit/s symmetrisch in Up- und Download.

* Quelle: Stadt Lemgo

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