Aktivitäten im KastanienHaus

Was geschieht in einem Begegnungszentrum, wenn Kontakte in Corona-Zeiten nicht möglich sind? „Wir haben neue Wege gesucht, um mit unseren bisherigen Gästen ins Gespräch zu kommen“, erklärt Petra Junghans, die Einrichtungsleiterin des AWO-Begegnungszentrums „KastanienHaus am Wall“ . „Viele unserer älteren Gäste haben sich sehr gefreut, als wir uns in einer breit angelegten Telefonaktion bei ihnen gemeldet haben. Wir konnten Tipps geben, Fragen beantworten und uns natürlich auch die ein oder andere Sorge anhören.“

Auch am „KastanienHaus am Wall“ selbst konnten Gespräche geführt werden, die sogenannten „Fenstergespräche“. Zu den bisherigen Öffnungszeiten wurden Fenster des Begegnungszentrums  für Gespräche zwischen den Vorbeikommenden und den Mitarbeiterinnen angeboten – naürlich mit dem vorgeschriebenen Abstand. Immer wieder nutzten Jugendliche diese Möglichkeit am Jugendzentrum.

Neue Bedeutung gewann die AWO-Homepage – inzwischen verknüpft mit einem Newsletter.  Aktuelle Informationen und „Hilfen im Alltag“ sind dort am leichtesten zu finden. Neu waren die Angebote der Kursleiterinnen und Kursleiter, die unterhaltsame Aufgaben und Übungen anboten, seien es Texte, Filme, Leseempfehlungen oder Aufgaben in den Fremdsprachen und selbst erstellte Yoga-Übungsvideos. Für Kinder und Jugendliche gab es in der Osterferienzeit ein „Mitmach-Programm – spezial“ – natürlich alles online.

Inzwischen ist für das AWO-Begegnungszentrum ein Hygienekonzept entwickelt worden, um erste Veranstaltungen im Haus zu ermöglichen. Mit aller Vorsicht und nach neuen Begegnungsregeln beginnen nach und nach wieder einige der Kurse. Auch im Jugendzentrum werden in Kürze erste, angeleitete Projekte beginnen, zum Beispiel in der Kreativwerkstatt mit Graffiti- und Streetart-Projekten.

Die offenen Begegnungsräume für Ältere und im Jugendzentrum werden in absehbarer Zeit aus Coronaschutzgründen allerdings noch nicht wieder freigegeben werden können.

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