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Lippische Bürgermeister für ein einheitliches Vorgehen beim Schülerticket im Kreis Lippe

Rund um das Schülerticket gibt es eine Fülle von Diskussionen. Was darf ein derartiges Ticket kosten und welche Leistungen und Wirkungen sind damit verbunden? Wie kann man sozialpolitischen, aber auch ökologischen Belangen Rechnung tragen? Wie können Elterntaxis reduziert werden um den Straßenverkehr und das Klima zu entlasten?

Unter diesen Fragestellungen diskutieren die Verantwortlichen im Kreis, bei der Kreisverkehrsgesellschaft (KVG) und in den Städten und Gemeinden eine mögliche Neukonzeption eines Schülertickets. Die KVG Lippe hat hierzu unterschiedliche Modelle entwickelt, die Gegenstand der laufenden Diskussion sind. Das Schülerticket berechtigt zur vollständigen Nutzung des ÖPNV Angebotes, nicht nur zur Fahrt in die Schule.

Für die lippischen Bürgermeister ist es von besonderer Wichtigkeit, möglichst zu einer einheitlichen lippischen Lösung zu gelangen und nicht zu einem Flickenteppich, der am Ende Schülerinnen und Schüler je nach Schulträgerkommune unterschiedlich behandelt.

Die Bürgermeister haben sich zum Ziel gesetzt, bis zu den Sommerferien gemeinsam mit der KVG einen Vorschlag für ein einheitliches Schülerticket in ganz Lippe zu entwickeln. Neben den positiven Ansätzen eines optimierten und verbilligten Schülertickets, die die Bürgermeister uneingeschränkt teilen, sind neben den Wirkungszielen aber auch die finanziellen Auswirkungen für die kommunalen Haushalte grundlegend zu beraten und entsprechend der finanziellen Leistungsfähigkeit der einzelnen Kommunen zu beleuchten. Daher appellieren die Bürgermeister an die Räte und den Kreistag, vorab keine eigenen individuellen Beschlüsse zu fassen. Nur eine einheitliche Regelung eines Schülertickets ermöglicht eine bestmögliche bildungsgerechte und ökologisch ausgerichtete Mobilitätsentwicklung im gesamten Kreisgebiet.


* Quelle: Stadt Lemgo

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